Das Problem ist bekannt: Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer — besonders ab dem Zeitpunkt, an dem sie Mutter werden. Durch das geplante Sparpaket werden sie über Gebühr belastet.
Wien, 8. Mai 2026. Die Schieflage der Belastung liegt nicht nur daran, dass sich viele Eltern bewusst dafür entscheiden, Teilzeit zu arbeiten, um mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können, sondern auch daran, dass Frauen häufig in schlechter bezahlten Branchen tätig sind, als Männer.
Großen Nachholbedarf mit dem nötigen Fingerspitzengefühl sieht der Katholische Familienverband beim Thema Inklusion und Familien. Inklusion ist eine Haltung, die alle Lebensbereiche umfasst – besonders den Bildungsbereich, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wien, 6. Mai 2026 „Um Inklusion in Bildungseinrichtungen erfolgreich umsetzen zu können, braucht es eine verbindliche Grundausbildung aller Pädagog/innen in diesem Bereich“, betont Andrea Kahl, Leiterin des Schularbeitskreises.
Katholischer Familienverband begrüßt den angekündigten Unterstützungsfonds für Alleinerziehende
Der Katholische Familienverband begrüßt die geplante Ausweitung des Unterhaltsvorschusses auf alle Kinder als wichtigen Fortschritt für Alleinerziehende. Wie wirksam der angekündigte Unterstützungsfonds tatsächlich ist, wird sich nach der Umsetzung zeigen.
Wien, 5. Mai 2026. „Seit über 20 Jahren fordern wir regelmäßig einen Unterhaltsvorschuss für alle Kinder – nicht nur für jene, deren Väter unterhaltsfähig sind. Dass dies jetzt umgesetzt werden soll, ist ein Meilenstein“, sagt Judith Tscheppe, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes.
Zum dritten Mal müssen Familien auf die Inflationserhöhung der Familienleistungen verzichten. Damit und mit schmerzhaften Einschnitten für Teilzeitarbeitende und Alleinverdienende leisten die Familien einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Sparpaket, kritisiert Familienverbandspräsident Peter Mender.
Wien, 29. April 2026. Als „kurzsichtig, unausgewogen und undurchdacht“ kritisiert der Peter Mender, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs die schon bekannten Eckpunkte zur Budgetsanierung.
Der Familienverband wehrt sich gegen eine Kürzung der Dienstgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF).
Wien, 27. April 2026. Eine Regierung, die das zweite Doppelbudget wieder auf Kosten der Kinder finanzieren will – 2025 und 2026 wurde aus Spargründen die jährliche Erhöhung der Familienleistungen ausgesetzt – verschläft die Zukunft! Der Katholische Familienverband und seine neun Landesorganisationen fordern daher die Regierungsparteien auf, eine Kürzung der Dienstgeberbeiträge ohne alternative Einnahmequellen für den Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) nicht zuzulassen!
Der Katholische Familienverband sieht grundsätzlich Chancen im Bildungsplan „Z(ukunft)“ aber die konkrete Ausgestaltung bleibt noch wage.
Wien, 24. April 2026. Vorsichtig positiv beurteilt der Katholische Familienverband den von Bildungsminister Christoph Wiederkehr vorgestellten Plan Z(ukunft): „Es finden sich darin zahlreiche gute Vorschläge wie etwa die sechsjährige Volksschule. Entwicklungspsychologisch kann das durchaus sinnvoll sein – das hängt jedoch an der konkreten Ausgestaltung ab“, sagt Andrea Kahl, Leiterin des Arbeitskreises für Schule und Bildung des Katholischen Familienverbandes.
Für den Katholischen Familienverband ist Transparenz im Bildungsbereich wichtig, aber Schulqualität darf nicht auf Testergebnisse reduziert werden.
Wien, 15. April 2026. „Transparenz und evidenzbasierte Maßnahmen im Bildungsbereich sind wichtig und richtig“, betont Andrea Kahl, Schulexpertin des Katholischen Familienverbandes. Gleichzeitig sei entscheidend, dass dadurch kein zusätzlicher Druck auf Kinder, Lehrkräfte oder Schulen entsteht.