Eine wunderliche Oma erkennt man sofort am Strahlen in den Augen, wenn sie von ihren Enkeln ins Schwärmen kommt. Empfindet schon jede Mama ihre Kinder als etwas Besonderes, so ist dieses Gefühl für die Enkelkindern noch viel intensiver.
Unser erster Enkel Jonas, wohnt zwar direkt neben uns, dennoch sehen wir uns nicht täglich. Wenn die Sehnsucht nach einigen Tagen „Entzug“ schon groß wird und mir Jonas dann mit einem Lachen im Gesicht entgegenkommt, ist es um mich geschehen.
Jetzt in der Weihnachtszeit ist glaube ich „Schenken“ ein gutes Thema.
Auf ein Kind kommen immer mehr schenkwillige Erwachsene. Der Spielzeugmarkt ist in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsen. Da werden sehr viele extrem tolle, pädagogisch wertvolle Spielsachen angeboten. Wer möchte da nicht Kinderaugen zum Strahlen bringen?
Wir Omas kennen uns super aus, wenn es darum geht zu trösten, kuscheln, Geschichten erzählen, vorlesen, vorsingen, Spiele erfinden, Spaß machen, füttern, ... nichts kann uns aus der Ruhe bringen.
Wenn uns da nicht die „Technik“ von so vielen Dingen rund um unsere Enkelkinder immer wieder vor schier unlösbare Probleme stellen würde.
Jede von euch, die schon Oma ist wird wissend nicken, wenn ich euch von meiner ersten Zeit als Oma erzähle. Alle, die noch nicht im richtigen Alter sind – oder deren Kinder nicht weitertun, können einstweilen schon mal in Vorfreude schwelgen.
Wir haben drei wunderbare Töchter und sind überglücklich und dankbar, dass alle drei in stabilen Beziehungen leben – 3 Hochzeiten in 3 Jahren!
Ein Geschenk
Das größte Geschenk aber ist es, wenn aus einer innigen Beziehung die Liebe sichtbar wird, in dem Wunder der Menschwerdung.